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| ... reine Nervensache oder Verlegenheitsdiagnose? |
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| Beschwerden, die häufig
schon jahrelang andauern, eine Odyssee von einem Behandler zum
nächsten, von einer Untersuchung zur anderen, Behandlungs-versuche,
die kein wirklich befriedigendes Ergebnis bringen - das kennzeichnet
das sogenannte Reiz-darmsyndrom. Je nach Intensität der
Beschwerden kann die Lebensqualität der Betroffenen massiv
eingeschränkt sein; sowohl das Berufsleben als auch das
Freizeitverhalten werden der Krankheit "angepasst".
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| Bei der Diagnose "Reizdarmsyndrom"
(Colon irritabile) handelt es sich um eine Ausschlussdiagnose.
Das bedeutet, dass nach möglichen Ursachen für die
vorhandenen Beschwerden gesucht wurde und es keinen Hinweis
für eine körperlich schwerwiegende Erkrankung gibt,
die die Symptomatik auslöst. So steht am Ende häufig
die Aussage, es handele sich um eine psychosomatische Erkrankung.
Das kann richtig sein, und meist gelingt es dann, mit einer
gekoppelten Therapie beispielsweise von Hypno-therapie und Akupunktur
bzw. Medikamenten Abhilfe zu schaffen. |
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Sehr häufig wurden aber bei der Diagnostik nicht alle Register
gezogen, was sich folgerichtig in der Behandlung niederschlägt,
d.h., dass an der eigentlichen Störung vorbei behandelt wird.
Eine naturheilkundlich fundierte und individuell zusammen-gestellte
Therapie bietet die Lösung, nach der oft jahrelang vergeblich
gesucht wurde. Die Entwicklung eines solchen Therapiekonzeptes
war mir ein spezielles Anliegen.
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