Anders als im rein
vorbeugenden Bereich sind für die Behandlung von bestimmten
Erkrankungen hohe Vitamin-C-Konzentrationen im Blut erforderlich.
Diese sind nicht durch eine orale Einnahme sondern nur
durch eine parenterale Gabe (=intravenös bzw. als Infusion)
zu erzielen.
Einsatzgebiete hierfür sind:
... Rheumatische Erkrankungen
Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen der Gelenke
und der Muskulatur fallen im Organismus vermehrt freie
Radikale an. Der therapeutische Einsatz von hochdosiertem
Vitamin C als Radikalen-fänger trägt zur Verminderung
der Entzündungs-reaktion und zur Abnahme von Schmerzen
bei. |
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Tumorerkrankungen
Vitamin C zeigte in in-vitro-Studien tumortoxische Effekte;
normale Zellen werden nicht geschädigt. Das bedeutet,
die Tumorausbreitung und Metastasierung wird gehemmt.
Die Vitamin-C-Therapie kann krankheits- und thera-piebedingte
Symptome wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Depressionen,
Antriebsarmut, Haarausfall lindern. Nebenwirkungen von
Chemo- und Strahlen-therapie werden reduziert. Die Lebensqualität
wird verbessert.
... Entzündliche Hauterkrankungen
wie Neurodermitis, Urtikaria und Psoriasis.
Oxidativer Stress ist ein Faktor in der Entstehung allergischer
und entzündlicher Hauterkrankungen. Eine funktionsfähige
Hautbarriere und der optimale Ablauf von Reparaturprozessen
setzen einen aus-reichend hohen Vitamin-C-Spiegel voraus.
Dieser ist Voraussetzung für den Erfolg des Heilungsprozesses
bzw. die optimale Wundheilung.
... Allergische Atemwegserkrankungen
wie Asthma und Heuschnupfen Durch zu niedrige Vitamin-C-Spiegel
wird eine hohe Histaminausschüt-tung, wie sie bei allergischen
Reaktionen typisch ist, begünstigt. Eine Anhebung des
Vitamin-C-Spiegels auf ein physiologisches Niveau senkt
die Histamin-anflutung und somit die allergische Symptomatik.
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